Das Problem mit den meisten KI-Anschreiben
Allgemeine KI-Schreibwerkzeuge sind darauf trainiert, überzeugend zu klingen — und am schnellsten klingt man überzeugend, indem man etwas behauptet. „Nachweisliche Erfolge in der Führung interdisziplinärer Teams“, die es nie gab, ein Zertifikat, das du nicht hast, eine Prozentzahl, die niemand gemessen hat. Recruiter merken das, im Gespräch fliegt es auf, und im schlimmsten Fall steht etwas Unwahres in einem Dokument, das du unterschreibst.
Ein Anschreiben hat eine Aufgabe: das, was der Arbeitgeber sucht, mit Belegen aus deinem Werdegang zu verbinden. Das funktioniert nur, wenn jede Aussage darin deine ist — deshalb arbeitet JobWin mit deinem Anschreiben, statt dir eins aus dem Nichts zu schreiben.
Vier Aktionen, eine Regel
Öffne ein Anschreiben in deinen Dokumenten und wähle, was die KI damit tun soll:
- Verbessern — klarere Formulierungen, korrekte Grammatik, ein professioneller Ton. Die Fakten bleiben genau so, wie du sie geschrieben hast.
- Umschreiben — neue Formulierungen und Struktur für ein Anschreiben, das abgenutzt klingt, mit allen Fakten unverändert.
- Übersetzen — dasselbe Anschreiben auf Deutsch oder Englisch, Formatierung und Fakten unverändert.
- An eine Stelle anpassen — dein Anschreiben, umgeschrieben auf eine konkrete Anzeige aus deiner Pipeline, nur mit Fakten aus Anschreiben, Profil und Lebenslauf.
Wie JobWin das Anschreiben ehrlich hält
Die Regel steckt in jeder Aktion selbst, nicht nur in einer Anweisung und etwas Glück. Verbessern, Umschreiben und Übersetzen dürfen Formulierungen ändern, aber keinen Arbeitgeber, keine Kenntnis, kein Datum und keine Zahl hinzufügen. Beim Anpassen bekommt die KI die Anzeige, dein Profil und dein Anschreiben und darf nur Fakten aus Profil und Anschreiben verwenden — die Anzeige bestimmt, was betont wird, nicht, was du behauptest.
Jedes Ergebnis wird danach gegen deine eigenen Daten geprüft. Enthält eine neue Version etwas, das dort nicht vorkommt, wird sie als nicht belegt markiert, damit du sie vor der Verwendung prüfst. Dein Original wird nie überschrieben: Jedes Ergebnis ist eine eigene Version, die du vergleichen, behalten oder löschen kannst.
Anpassen: dein Anschreiben, gezielt auf diese Stelle
Beim Anpassen nimmt JobWin ein Anschreiben, das du schon hast, und eine gespeicherte Stelle, und stellt die Anforderungen nach vorne, die dieser Arbeitgeber tatsächlich nennt, zusammen mit den Teilen deiner Erfahrung, die sie beantworten. Das Ergebnis ist eine neue Version — du kannst sie bearbeiten, erneut verbessern oder übersetzen, und für jeden Schritt gilt dieselbe Regel gegen Erfindungen.
Deutsch und Englisch
Deine Anschreiben können auf Deutsch oder Englisch sein, und Übersetzen überträgt ein Anschreiben in die andere Sprache. Ein deutsches Anschreiben folgt eigenen Konventionen — förmliche Anrede, klare Betreffzeile, eine Seite. Bevor du eins schreibst, lohnt sich ein Blick in unseren Ratgeber, wann das Anschreiben überhaupt noch zählt; für viele Stellen tut es das nicht mehr.
Was die Browser-Erweiterung mit Anschreiben macht
Die Erweiterung nutzt für Anschreiben keine KI. Hat ein Bewerbungsformular ein Textfeld für das Anschreiben, füllt sie deine gespeicherte Anschreiben-Vorlage ein — die Standardvorlage oder die, die du für diese Stelle gewählt hast — mit Firma, Stellentitel, Ort und Datum der Stelle. Ein Satz, der noch einen Platzhalter enthält, den nur du füllen kannst, wird weggelassen statt geraten. Du siehst das Ergebnis im Formular, bevor du etwas abschickst.
Was die KI nicht tut
Sie schreibt kein Anschreiben aus dem Nichts, sie füllt deine Lücken nicht mit schmeichelhaften Erfindungen, und sie schickt nichts ab. Du liest jede Version, bevor du sie verwendest, und kannst sie frei bearbeiten.